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Save the Dogs and other Animals: Peer-to-Peer-Fundraising nach Meta neu denken

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Organisation

Die Organisation „Save the Dogs and other Animals” wurde 2002 in Rumänien gegründet und setzt sich gegen Tiermissbrauch ein und versucht, die Zahl der streunenden Tiere weltweit zu reduzieren.

Sie ist international aktiv, macht Leute auf das Thema aufmerksam, setzt sich für bessere Gesetze ein und verbessert die Lebensqualität von streunenden Hunden und Katzen.



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Ergebnisse 

  • Weg von der Abhängigkeit von sozialen Plattformen, hin zu einer stärkeren Peer-to-Peer-Fundraising-Strategie

  • Starke Aktivierung von Fundraiser*innen durch beziehungsbasierte Kontaktaufnahme

  • Höhere durchschnittliche Spenden im Vergleich zu traditionellen ‘social’ Kampagnen

  • 13.300 € in 6 Monaten gesammelt

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Kunde seit

2021 (Spendenformulare)
2025 (Peer-to-Peer-Plattform)

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Der Ausgangspunkt: Wenn ein wichtiger Hebel fürs Peer-to-Peer-Fundraising wegfällt

Seit ein paar Jahren hat sich Save the Dogs and other Animals auf Meta-Geburtstagskampagnen als eines der wichtigsten Tools für ihr Peer-to-Peer-Fundraising verlassen. Dieser bewährte Hebel hat jedes Jahr Hunderte von Fundraiser*innen aktiviert und mit relativ geringem Aufwand erhebliche Spendengelder eingebracht.

Am 1. Juli 2024 wurden die Fundraising-Tools von Meta für gemeinnützige Organisationen mit Sitz im Europäischen Wirtschaftsraum eingestellt.

Das Verschwinden dieses strategischen Hebels führte zu einem starken und sofortigen Rückgang der Peer-to-Peer-Fundraising-Einnahmen und stellte das gesamte Community-Aktivierungsmodell der Organisation vor eine Herausforderung.

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Überdenken der Peer-to-Peer-Fundraising-Strategie 

Als die Meta-Geburtstagskampagnen plötzlich wegfielen, hat sich Save the Dogs gefragt: Wie können wir unsere Unterstützer*innen weiter motivieren, ohne uns auf Plattformen von anderen zu verlassen?

Die Organisation nutzte bereits die Spendenformulare von iRaiser und erkannte, dass Peer-to-Peer-Fundraising einen eigenen, kontrollierbaren Raum braucht. Dies führte dazu, dass im ersten Quartal 2025 die Peer-to-Peer-Fundraising-Plattform von iRaiser eingeführt wurde, nicht nur als Tool, sondern als Rückgrat einer neuen Community-Fundraising-Strategie.
Ein wichtiger Faktor für die Entscheidung von Save the Dogs war das Gleichgewicht zwischen Investition und erwarteten Ergebnissen.

Die neue Peer-to-Peer-Fundraising-Plattform ermöglichte es Save the Dogs and other Animals, ihre Unterstützer*innen mit minimalem finanziellen und operativen Aufwand zu aktivieren und zu pflegen und so ein nachhaltiges Peer-to-Peer-Fundraising-Modell zu schaffen, das unabhängig von Social-Media-Plattformen ist.

Umsetzung: Aufbau eines Peer-to-Peer-Ökosystems 

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Die Peer-to-Peer-Fundraising-Plattform wurde zu einer zentralen Anlaufstelle für alle Community-Initiativen im Fundraising. Ursprünglich für Geburtstags-Fundraising-Kampagnen gedacht, entwickelte sich die Plattform schnell zu einem Ort, an dem Unterstützer*innen auf unterschiedliche Art und Weise aktiviert werden:

  • Geburtstags-Fundraising-Kampagnen

  • Initiativen von Freiwilligen

  • besondere Anlässe

  • erste Experimente mit Aktionen für und mit Unternehmenspartner

Bald wurde klar: Peer-to-Peer-Fundraising funktioniert nicht isoliert. Deshalb hat Save the Dogs die Plattform mit einer strukturierten Strategie ergänzt, um die Fundraiser*innen (Unterstützer*innen, die eine Spendenaktionen gestartet haben), bei jedem Schritt anzuleiten, zu unterstützen und zu motivieren.

Die Wichtigkeit, Fundraiser*innen zu unterstützen

Einer der stärksten Punkte der Strategie ist die Arbeit, die vor, während und nach dem Start einer Fundraising-Aktion gemacht wird:

  • Es wurde ein spezieller E-Mail-Zyklus für Geburtstage erstellt, der die in der Datenbank gespeicherten Geburtstage nutzt.

  • Zusätzlich zu E-Mails wurde zum ersten Mal eine SMS eingeführt, die direkt dazu auffordert, eine Fundraising-Aktion zu starten. Das war keine Nachricht zur Spenderbetreuung, sondern ein echtes Aktivierungsinstrument, das zeitnahe und persönliche Aktionen anregen sollte.

  • Die Fundraiser*innen wurden nicht sich selbst überlassen: Sie wurden unterstützt, es wurde sich bedankt und sie wurden ermutigt, ihr Fundraising aktiv fortzusetzen.

Diese Integration stellte eine bedeutende Veränderung gegenüber der bisherigen Vorgehensweise dar. SMS waren nicht Teil der standardmäßigen Beziehungspflege, sondern ein gezielter Hebel zur Konversion, der strategisch eingesetzt wurde.

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Fundraising-Aktivierung als strategischer Hebel 

Daten zeigen, dass über 60 % der zwischen April und Oktober erstellten Fundraising-Seiten nach einer direkten Anfrage gestartet wurden, oft innerhalb von 72 Stunden nach dem Versand der Nachricht.

Das macht deutlich, dass Technologie allein nicht den Unterschied macht; die Wirkung kommt davon, wie die Tools in bestehende Beziehungen zu Spender*innen eingebettet wurden.

Ergebnisse: Höhere durchschnittliche Spenden und mehr bewusste Online-Spenden

Innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Start der Peer-to-Peer-Fundraising-Plattform Anfang 2025 wurden erste Ergebnisse sichtbar. In etwa sechs Monaten verzeichnete „Save the Dogs and other Animals“:

35 aktive Fundraiser*innen
325 Spenden
13.300 Spendeneinnahmen

Mit diesen Zahlen kommt die Organisation trotz eines völlig anderen Umfelds fast an ihre Ergebnisse von 2023 ran. Besonders interessant ist, dass die durchschnittliche Spende höher ist als bei traditionellen social Fundraising-Kampagnen, was auf ein größeres Bewusstsein und eine höhere Absicht der Spender*innen hindeutet.

Qualität statt Quantität beim Peer-to-Peer-Fundraising

Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass nicht alle Fundraiser*innen gleich gut sind. Ein großer Teil der Gesamteinnahmen kommt von einer kleinen Gruppe sehr effektiver Fundraiser*innen. Das hat zu einer wichtigen Schlussfolgerung geführt: Es ist besser, ein paar Fundraiser*innen gut zu unterstützen, als viele Kampagnen ohne richtige Nachbereitung zu starten.

Von der Herausforderung zu einem stärkeren Peer-to-Peer-Fundraising-Modell

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Dieser Fall zeigt, wie eine Organisation eine unerwartete Störung in eine Chance verwandeln kann. Angesichts des plötzlichen Verlusts eines wichtigen Fundraising-Hebels führte Save the Dogs Tools ein, die dazu beitrugen, die Wirkung ohne erhebliche Investitionen zu maximieren.

Diese Umstellung glich nicht nur das Ende der Meta-Geburtstagskampagnen aus, sondern ermöglichte es der Organisation auch, eine widerstandsfähige, skalierbare und beziehungsorientierte Fundraising-Strategie zu entwickeln und damit die Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum des Community-Fundraisings zu schaffen.

Tipps für Organisationen nach dem Ende der Meta-Online-Fundraising-Tools

Aufgrund dieser Erfahrungen hat Save the Dogs ein paar praktische Tipps für Organisationen zusammengestellt, die mit der Einstellung von Social-Fundraising-Tools konfrontiert sind:

  • Stellt die Beziehungen zu den Spender*innen in den Vordergrund: Fundraising-Tools sind nur dann effektiv, wenn sie in ein bestehendes Beziehungsnetzwerk eingebettet sind.

  • Plant Unterstützung, nicht nur Aktivierung: Peer-to-Peer-Fundraising braucht kontinuierliche Anleitung, Betreuung und Kontinuität, um langfristig erfolgreich zu sein.

 

  • Erweitert euer Aktivierungsmodell: Die Einbindung von Freiwilligen und Unternehmen kann neue Möglichkeiten eröffnen und die Fundraising-Bemühungen der Community stärken.

  • Gewinnt die Kontrolle über eure Fundraising-Strategie zurück: Die Investition in eine eigene Plattform trägt zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit bei und verringert die Abhängigkeit von Plattformen Dritter.

„Als die Fundraising-Tools von Meta eingestellt wurden, haben wir gemerkt, wie riskant es sein kann, sich nur auf eine einzige externe Plattform zu verlassen. Das hat uns dazu gebracht, nicht nur unsere Tools, sondern unseren ganzen Ansatz zur Aktivierung der Community zu überdenken. Im Nachhinein war das eine Chance, etwas Robusteres aufzubauen.“

Paolo BoassaDigital Fundraising Officer, Save the Dogs and other Animals

„Wir haben schon vorher die Spendenformulare von iRaiser benutzt, aber die Peer-to-Peer-Plattform hat uns geholfen, noch weiter zu kommen. Damit konnten wir unsere Tools, unsere Aktivierungsstrategie und unsere Beziehungen in einem einzigen, zusammenhängenden System verbinden.“

Paolo BoassaDigital Fundraising Officer, Save the Dogs and other Animals

„Diese Erfahrung hat uns in einer wichtigen Sache bestätigt: Technologie allein macht noch keinen Unterschied. Was wirklich zählt, ist, wie die Tools in einer bestehenden Beziehung eingesetzt werden und durch rechtzeitige, menschliche Aktivierung unterstützt werden.“

Paolo BoassaDigital Fundraising Officer, Save the Dogs and other Animals

„Wir haben gelernt, dass es beim Peer-to-Peer-Fundraising nicht darum geht, so viele Leute wie möglich zu mobilisieren. Ein paar gut unterstützte Fundraiser*innen können viel mehr bewirken als Dutzende von Kampagnen, die auf sich allein gestellt sind.”

Paolo BoassaDigital Fundraising Officer, Save the Dogs and other Animals
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